Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
Capellenhagen Coppengrave Duingen Fölziehausen Weenzen

Hoffnungsbrief Nr. 69

Eingang: 22.07.2021, Veröffentlicht: 23.07.2021

Hoffnungsbrief Nr. 69
Liebe Gemeinde!

Ich packe meinen Koffer ... Vielleicht kennen Sie dieses Spiel aus Ihrer Kindheit. Alle sitzen im Kreis und eine, einer beginnt: “Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...” Reihum, wird alles genannt, was in den Koffer hinein soll. Doch bevor man sagen darf, was man selbst gerne in den Koffer legen möchte, muss man alles wiederholen was die gesagt haben, die vor einem dran waren.

Ich habe dieses Spiel immer gerne gespielt. Erstaunlich eigentlich, denn das “richtige” Kofferpacken macht mir wenig Spaß. So viele Fragen: Was brauche ich alles unterwegs? Auf was kann ich verzichten? Was ist unverzichtbar? Und dann sitze ich da vor meinem halb gepackten Koffer und komme ins Nachdenken. Wie muss das sein, wenn ich meinen Koffer packe und gar nicht klar ist, ob ich jemals wiederkomme? Weil ich aus einem Land fliehen muss, in dem mein Leben in Gefahr ist? Weil ich ins Krankenhaus muss und nicht weiß ob die Operation gelingt, ob die Behandlung erfolgreich ist, ob ich die Nebenwirkungen einer Therapie verkraften werde? Auf was kann ich verzichten - und was ist unverzichtbar, wenn es nicht nur um eine Reise geht, sondern ums Ganze?

Als ich nach dem Abitur als Ehrenamtliche in einem britischen Internat für schwerstbehinderte Jugendliche gearbeitet habe, haben die Begegnungen dort meine Vorstellung von dem, was wirklich wichtig ist im Leben, sehr verändert. Die Jugendlichen, mit denen ich zu tun bekam, waren nur unwesentlich jünger als ich. Sie alle hatten mehr Ballast im Gepäck ihrer Lebensreise als ich oder alle anderen Jugendlichen, die ich bis dahin kennengelernt hatte. Und trotzdem hatten sie eine positive Grundeinstellung zum Leben; waren sehr freundlich und haben aus jedem Tag das Beste gemacht. Das hat mich sehr beeindruckt.

Vor ein paar Jahren durfte ich dann sechs schwer beeinträchtigten Konfirmanden bei ihrer Konfirmation den Segen Gottes zusprechen. Für die Reise durch ihr Leben habe ich Ihnen ein Wort aus dem Buch Genesis ausgesucht: Gott der Herr wird dir seinen Engel mitschicken und deine Reise gelingen lassen. Gottes Segen sollte mit in ihren Koffer kommen, mit in ihr Reisegepäck. Und so kam er zu all‘ dem, was da schon vorher im Koffer lag - aber ich denke, er hat das Gepäck nicht schwerer gemacht.

Gott ist uns Begleiter auf unserem Lebensweg - egal wie dieser Weg auch aussehen mag. Auf vielerlei Weise ist er bei uns: In Hoffnungsliedern. In Worten, die meine Seele berühren. In guten Gedanken, die ein lieber Mensch mir schickt und die wie ein Engelsflügel mein Leben streifen und es sanft in eine andere Richtung lenken - denn auch Gedanken haben Kraft. In all dem zeigt Gott seine heilsame Gegenwart.

Möge diese Gewissheit auch Sie begleiten auf Ihrer Reise durchs Leben - auf dass diese Reise gelingen möge! Ich packe meinen Koffer ... und nehme einen Engel mit!

Herzlichst, Ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig



P.S. Wir sind voller Hoffnung, dass das Leben in der nächsten Zeit wieder etwas “normaler” verlaufen kann. Viele Veranstaltungen dürfen, wenn auch nur unter Einhalten der Vorsichtsmaßnahmen, wieder stattfinden. Deshalb werden Sie unseren Hoffnungsbrief nun nicht mehr wöchentlich erhalten, sondern nur noch einmal im Monat, jeweils zum Monatswechsel, und auch nur dann, wenn nicht ohnehin schon ein Gemeindebrief erscheint. Vielleicht sehen wir uns ja statt dessen einmal im Gottesdienst - ich würde mich freuen!
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Einladung zur 1. Sommerkirche in Fölziehausen: Ich steh dazu

Eingang: 21.07.2021, Veröffentlicht: 22.07.2021

Einladung zur 1. Sommerkirche in Fölziehausen: Ich steh dazu
Die Sommerkirche 2021 steht unter dem Thema "Freuet euch der schönen Erde". Die Veranstaltungen werden als eine Reihe von Liedgottesdiensten gestaltet.
Das Liedthema für die 1. Sommerkirche lautet: "Ich steh dazu".

25. Juli 2021 um 11:00 Uhr
Ort: Fölziehausen


Es wird erst kurzfristig entschieden, ob der Gottesdienst in der St. Johannis Kapelle oder als Freiluftgottesdienst stattfindet. Aktuell sind die verschiedenen Wetterprognosen noch uneinheitlich. Diese schwanken mit Regenwahrscheinlichkeiten von 35%-80%.
Bitte beachten Sie hierzu die Informationen auf unserer Internetseite und im Schaukasten.
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Vorstellungsgottesdenst der Konfirmanden

Eingang: 18.07.2021, Veröffentlicht: 21.07.2021

Vorstellungsgottesdenst der Konfirmanden
Der Vorstellungsgottesdienst fand vor der Katharinenkirche in Duingen statt. Pastor Röser-Israel hatte mit den Konfirmanden den Gottesdienst vorbereitet. Die Konfirmanden übernahmen bis auf die Predigt alle Teile des Gottesdienstes: Lesungen, Vorstellung, Gebete, Segen.
In der Ansprache/Predigt ging Pastor Röser-Israel auf das Thema "Entscheide dich" ein. Viele Entscheidungen im Leben müssen getroffen werden. Hier ging es um die Entscheidung zum Glauben an Jesus/Gott.
Die Konfirmanden hatte sich für ihren Anfangsbuchstaben ein Tier gewählt, mit dem Sie sich der Gemeinde vorstellten.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Organist Petr Chrastina und der Gronauer Band KV4 begleitet. Die Gronauer Band besteht aus drei Kirchenvorstandsmitgliedern. Die 4 bedeutet, dass als 4. Mitglied Jesus immer dabei ist.
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Gottesdienst am Leineberglandbalkon

Eingang: 04.07.2021, Veröffentlicht: 20.07.2021

Gottesdienst am Leineberglandbalkon
Alle Fotos von Peter Seip - vielen Dank

Zum Gottesdienst am Leineberglandbalkon luden die Kirchengemende Duingen und die Kirchengemeinde Hoyershausen ein. Die Besucher kamen zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Wettervorhersage deutete Regen an, der sich dann auch tatsächlich zum Beginn des Gottesdienstes einstellte.
Der Gottesdienst wurde von Pastor Röser-Israel und Pastor Dr. Meisiek geleitet.
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Hoffnungsbrief Nr. 68

Eingang: 16.07.2021, Veröffentlicht: 17.07.2021

Hoffnungsbrief Nr. 68
Foto: Marsupium / CC0 Public Domain aus Wikipedia

Liebe Gemeinde,
das Unwetter in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat große Not und Leid verursacht. Fassungslos sehe ich die schrecklichen Bilder mit den sintflutartigen Regenfällen in den Nachrichten. Reißende Wassermassen sind durch Dörfer und Städte geflossen und haben Autos, Straßen und ganze Häuser weggespült. Menschen mussten sich auf Autodächer retten, manche die Nacht über dort verharren. Viele tausend Menschen konnten durch den Einsatz der Rettungskräfte gerettet werden, aber bisher 59 Menschen starben in den Fluten, auch Retter starben im Einsatz. Noch immer werden Menschen vermisst. Angesichts solch großer Not bin ich mit meinen Gedanken und Gebeten bei diesen Menschen. Doch manchmal fehlen eigene Worte. Im Psalm 69 in der Bibel findet sich ein Gebet, das die aktuelle Not hautnah beschreibt, als sei der Beter jetzt in dem betroffenen Gebiet dabei:

Gott hilf mir!
Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle.
Ich versinke im tiefen Schlamm, wo kein Grund ist;
Ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen.
Ich habe mich müde geschrien, mein Hals ist heiser.
Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott.
Ich aber bete zu dir, Herr, zur Zeit der Gnade;
Gott nach deiner großen Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe.
Errette mich aus dem Schlamm, dass ich nicht versinke,
dass ich errettet werde vor denen, die mich hassen,
und aus den tiefen Wassern, dass mich die Flut nicht ersäufe und die Tiefe nicht verschlinge
und das Loch des Brunnens sich nicht über mir schließe.
Erhöre mich, Herr, denn deine Güte ist tröstlich;
wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit
und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte,
denn mir ist angst; erhöre mich eilends.
Nahe Dich zu meiner Seele und erlöse sie.
(aus Psalm 69, 2-4 + 14-19a)

Dieser Psalm ist über 2500 Jahre alt, aber immer noch aktuell. Der Beter hat ähnliche Not gelitten, wie die Menschen heute. Auch damals brach alles um ihn herum zusammen, so beschreibt es der Beter. Dennoch strahlen seine Worte die Zuversicht aus, dass Gott da ist mit seiner Gnade und Barmherzigkeit. Das ist für den Beter tröstlich. Sein Vertrauen auf Gottes Güte geben ihm Trost und Zuversicht, dass es weitergeht. Ein solches Vertrauen kann durchs Leben tragen. Eine solche Zuversicht wünsche ich auch den Menschen im Katastrophengebiet. Wie gut, dass sich Menschen, denen Ähnliches widerfahren ist, auf den Weg machen, um zu helfen.

Bleiben Sie behütet

Ihre Lektorin
Petra Woscholski
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Duinger Kirchenchor begleitet Gottesdienst in der St. Franziskuskirche musikalisch

Eingang: 11.07.2021, Veröffentlicht: 16.07.2021

Duinger Kirchenchor begleitet Gottesdienst in der St. Franziskuskirche musikalisch
Im Gottesdienst in der St. Franziskuskirche begleitete der Duinger Kirchenchor unter der Leitung von Petr Chrastina den Gottesdienst musikalisch.
Die Leitung des Gottsdienstes hatte Pastor Dr. Meisiek.
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Einladung zu KUNTERBUNT

Eingang: 09.07.2021, Veröffentlicht: 09.07.2021

Einladung zu KUNTERBUNT
Es wird wieder Kunterbunt
Die Kirchengemeinde Coppengrave lädt zur Veranstaltung KUNTERBUNT in die Begegnungsstätte in Coppengrave am Do 15. Juli um 14:00 Uhr ein. Freuen Sie sich auf die neue kunterbunte Veranstaltung. Eingeladen ist jeder, der kommen möchte!

Do 15. Juli um 14:00 Uhr
Begegnungsstätte in Coppengrave

Hoffnungsbrief Nr. 67

Eingang: 08.07.2021, Veröffentlicht: 08.07.2021

Hoffnungsbrief Nr. 67
Liebe Gemeinde,

am heutigen 6. Sonntag nach Trinitatis bedenken wir den bekannten Wochenspruch Jesaja 43, 1: So spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Mancher hat ihn als Tauf- oder Konfirmationsspruch, denn er schlägt den Bogen von der Schöpfung bis zur persönlichen Beziehung Gottes zum einzelnen Geschöpf. Jeder von uns ist nicht nur selbst Bestandteil des Schöpfungswerkes Gottes, sondern steht in einer unmittelbaren persönlichen Beziehung zum Schöpfer. Es kann keinen Zweifel geben: Ich bin gemeint als die Person, die ich bin. Ich bin nicht nur ein zufälliges Produkt, sondern geschaffen gemäß Gottes Plan: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Gemeint ist: “Ich bin dein Schöpfer, darum lasse ich dich nicht hängen. Du brauchst keine Angst um deine Zukunft zu haben, denn du gehörst zu mir.”
Eine wunderbare Botschaft, wie sie gar nicht selbstverständlich ist! Wo in der antiken Welt vieler Götter interessiert sich einer für das Schicksal des einzelnen Menschen? In der Nazi-Ideologie wurde jedem eingeschärft, dass der Einzelne nichts zählt, sondern nur die Masse: “Du bist nichts. Dein Volk ist alles!”
Was Krieg für den kleinen Mann bedeutet, ist den “hohen Tieren” meistens egal. Der Einzelne verschwindet in der Masse. Wie anders ist das beim Gott Israels.

Es ist die Überraschung: Ich zähle, er kennt mich und vergisst mich nicht. Anders als im Orient üblich, sieht der Gott Israels unsereinen nicht als Staub an. Wir Menschen sind nicht nichts, sondern der Liebe wert. Es gibt keine persönlichere Beziehung als die, die der Jude Jesus uns nahelegt: Gott als unseren Vater anzusprechen. Für jede andere Religion unvorstellbar! Gott und Mensch, Erhabenheit und Menschlichkeit, Hoheit und Niedrigkeit fallen im gekreuzigten Gott in eins. In anderen Religionen gibt es nur oben oder unten. Das Kreuz vereint dagegen die Vertikale mit der Horizontalen.

Das ist einmalig, dass ich persönlich gerufen und berufen bin: “Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!”

Das bedeutet: Weil ich getauft bin, gehöre ich zu Gott. Schöpfer und Geschöpf stehen miteinander in einem engen Verhältnis. Zwar bin ich kein Israelit, der durch Geburt zu Gottes Volk gehört. Ich bin als Christ erst zusätzlich berufen in zweiter Reihe nach Israel.

Etwas Entscheidenderes als diese drei Worte - du bist mein - kann es gar nicht geben. Sie zerstreuen Angst und Zweifel. Als zum Glauben berufener Christ werde ich nicht übermütig oder hochmütig, sondern demütig und erstaunt: Wie wichtig nimmt mich mein Gott als sein Geschöpf. Gnade, Liebe und Barmherzigkeit zeichnen den wahren Vater aller Menschen aus. An uns ist es, ihn zu entdecken. Die Ökumene möge sich als die weltweite Christenheit in ihren vielen Zweigen anerkennen. Unsere älteren Geschwister, die Kinder Israel, wie sie die Bibel nennt, dürfen uns nicht aus dem Blick geraten. Auch unsere jüngeren Geschwister, die sich zum Islam bekennen, verdienen unsere Achtung. Denn sie bekennen sich wie Israel und die Kirchen aller Konfessionen zum Heil und Frieden des einen Gottes. ER meint es gut mit uns allen! Schalom heißt das im Hebräischen, Salaam im Arabischen und Frieden in unserer Sprache. Zank und Streit sind Gott zuwider und verbieten sich für alle Gläubigen. Es gilt alle zu achten, die den einen Gott verehren. Einen friedlichen und gesegneten Sonntag wünscht Ihnen

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Singfreizeit des Singkreises Hoyershausen

Eingang: 03.07.2021, Veröffentlicht: 06.07.2021

Singfreizeit des Singkreises Hoyershausen
Der Singkreis Hoyershausen unter der Leitung von Gudrun Bosmann traf sich am Wochenende zu einer Singfreizeit im Kloster Amelungsborn.
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60 Jahre Grundsteinlegung St. Johannis Kapelle in Fölziehausen

Eingang: 27.06.2021, Veröffentlicht: 05.07.2021

60 Jahre Grundsteinlegung St. Johannis Kapelle in Fölziehausen
Am 27. Juni 2021 wurde in der Kirchengemeinde Coppengrave das 60 Järige Jubiläum der St. Johannis Kapelle Fölziehausen, in Fölziehausen mit einem Festgottesdienst gefeiert. Anlass dieses Gottedienstes war die Grundsteinlegung für die 2. Kapelle am 27.Juni 1961. Der Gottesdienst wurde von Dr. Meisiek gehalten. Der Psalm 84: "Wie lieb sind mir deine Wohnungen, Herr Zebaoth", war das Thema seiner Predigt. Die kleine Dorfkapelle war bis auf den lezten Platz besetzt, alle freuten sich auch darüber wieder im Gottesdienst singen zu dürfen. Herr Petr Crastiana begleitete unseren Gesang und erfreute die Kirchenbesucher mit einem sehr schönen Orgelnachspiel.

Aber auch aus der Historie der St. Johannis Kapelle wurde von der Kirchenvorsteherin Waltraud Basse berichtet:

Fölziehausen ist eine Gemeinde, die mit Zusammenhalt und Ausdauer über Jahrhunderte der Obrigkeit trotzte.

1727 scheiterte ein erster Versuch eine Kapelle zu bauen, da das kirchliche Konsistorium dies ablehnte. Aber eine Stiftung von 100 Thalern für eine Kapelle von Frau Flock war der Grundstock für den Bau einer Kapelle. Amtmann Niemeier hält den Betrag aber nicht für ausreichend, was er auch dem Superintendenten schreibt. Ohne Genehmigung beginnt die Gemeinde mit dem Bau, doch vor der Vollendung stirbt Pastor Grupen. Obwohl die finanzielle Situation sehr schwierig wird, vollendet die Gemeinde den Bau. Eine Unterstützung erhält die Gemeinde nicht, da sich das Konsistorium übergangen sieht. Im Gegenteil, die Gemeinde muss 4 Reichstaler Strafe für ihre Eigenmächtigkeit zahlen. Aber trotz aller Widernisse, ist das Ziel erreicht: Am 30.12.1732 erteilt Georg der Andere die Genehmigung Gottesdienste in der Kapelle zu halten.

Die 2. Kapelle Der Zahn der Zeit nagte am Bauwerk und ab 1929 war klar, dass die zunehmend baufällig werdende Kapelle nur mit hohem finanziellem Aufwand zu erhalten sei. Ende der 1950er Jahre beliefen sich die Schätzungen auf 40000 DM. Kapellenvorsteher W. Meyer schlug vor die alte Kapelle abzureißen und eine neue Kapelle zu errichten. Es kam wie es kommen musste, auch diesmal lehnte die Kirchenleitung den Neubau ab. Doch mit der bewährten Zielstrebigkeit verfolgte die Gemeinde ihr Ziel. Die Gemeinde gewann Landessuperintendent Detering für dieses Vorhaben und seine Fürsprache sorgte letztlich für die Genehmigung der Mittel. Diesmal war eine Baugenehmigung vorher erforderlich, die dann im Herbst 1960 erteilt wurde. Am 5.2.1961 fand der letzte Gottesdienst in der alten Kapelle statt. Vor dem Abbruch wurden das Harmonium, die Kanzel, der Altar, die elektrische Heizung und die Glocke aus der alten Kapelle entfernt. Im Garten des Küsters C. Basse wurde etwas später ein Glockengestell errichtet, um auch weiterhin die Glocken läuten zu können. Zwanzig Tage nach dem letzten Gottesdienst war die Kapelle abgerissen und der Bauplatz geräumt. Jetzt gab es Beschwerden und Einsprüche wg. der Brunnen und Wasserleitungen. Andere Bauplätze wurden gesucht und verworfen. Nach Ausräumung der Bedenken konnte dann doch noch gebaut werden. Am 27.6.1961 wurde der Grundstein gelegt. Landessuperintendent Detering führte den ersten Hammerschlag aus. In einer Kapsel wurde die Grundsteinlegungsurkunde, die Baugeschichte der alten und neuen Kapelle, ein Bild der alten Kapelle und je Zeitungsexemplar der "Alfelder Zeitung" und der "Botschaft" gepackt. Am 12.9.1961 fand das Richtfest statt. Landessuperintendent Heintze weihte am 17.12.1961 die Kapelle ein. Die Kapelle erhielt den Namen St. Johannis, weil der erste Spatenstich zum Bau der Kapelle in der Johanniszeit erfolgte. Das Harmonium, die beiden 1732 gestifteten Leuchter sowie die Glocke kamen in die neue Kapelle. Der Text auf dem alten Türbalken wurde abgetrennt und in der Kapelle aufgehängt. Eine neue Uhr wurde im dem kleinen Turm eingebaut. Jahrzehnte haben sich Pastor Schwabe und später Pastor Siedersleben bis 2013 um unsere Kapellengemeinde mit viel Menschlichkeit gekümmert. Ab 31.12.2013 wurde im Zuge der Regionalisierung das Pfarramt Wallensen aufgelöst. Seit dem 1. Januar 2014 gehört die Kapellengemeinde „Ith-Weenzer Bruch“ mit den Orten Capellenhagen, Fölziehausen und Weenzen der Kirchengemeinde Coppengrave an.

Die Kapellengemeinde Ith-Weenzer Bruch zieht nach dem Zusammengehen mit der Kirchengemeinde Coppengrave nach 7 Jahren folgendes Fazit: "Hier fühlen wir uns sehr wohl, werden so akzeptiert wie wir sind und befinden uns auf Augenhöhe."

Kirche lebt mit Veränderungen, aber wir werden uns hier in Fölziehausen immer für unsere kleine Kapelle einsetzen, denn die Worte unserer viel zu früh verstorbenen Kapellenvorsteherin Hanna Gietz, "Kirche muss im Dorf bleiben" werden uns immer in Erinnerung bleiben.

Gern hätten wir dieses Jubiläum in einer anderen Form, mit Rahmenprogramm, so richtig gefeiert. Corona hat uns veranlasst, dieses aber auf das nächste Jahr zu verschieben. Wir werden aber zukünftig in jedem Jahr an diesem Tag einen St. Johannis Gottesdienst feiern.
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Hoffnungsbrief Nr. 66

Eingang: 01.07.2021, Veröffentlicht: 01.07.2021

Hoffnungsbrief Nr. 66
Kippbild von W. E. Hill, Appears in Puck, v. 78, no. 2018 (1915 Nov. 6), p. 11.r / Public domain CC(wikipedia)

Liebe Gemeinde,
denn du bist meine Zuversicht, HERR, meine Hoffnung von meiner Jugend an.
Können Sie das mit Ps 71,5 bekennen oder sind Ihnen der Zweifel und die Skepsis näher?
Ich möchte das gerne von mir sagen können, bin aber so häufig meiner Sache nicht sicher. Auf dich habe ich mich verlassen von Mutterleibe an.

Spätestens da überwiegt bei mir der Zweifel. Wer ist schon immer mit dem lieben Gott so im Reinen? Mir missfallen Leute, die sich zu gerne ihrer Nähe zu Gott und ihres Glaubens sicher scheinen. Ich fühle mich besser verstanden, wenn ich den Schrecken und den Abstand zum Allmächtigen spüre: Verwirf mich nicht in meinem Alter; verlass mich nicht, wenn ich schwach werde.
Als junger Mensch kann ich mich mit dem Propheten Jeremia identifizieren, der gegen seine Berufung einwendete: Ich bin zu jung. Mir fehlt noch die nötige Erfahrung und Einsicht, um Gottes Wege zu verkünden. Als Pastor kann man gar nicht erfahren und einsichtig genug sein. Umgekehrt schleicht sich die Angst ein, meine Zeit könnte schon vorüber sein: Verwirf mich nicht in meinem Alter; verlass mich nicht, wenn ich schwach werde. Zu jung oder zu alt, ein Problem wie aus einer Bewerbungssituation.
Der Psalm 71 ist da sehr direkt: meine Feinde reden wider (oder über) mich, und die auf meine Seele lauern, beraten sich miteinander und sprechen: “Gott hat ihn verlassen; jaget nach und ergreifet ihn, denn da ist kein Erretter.”

Zur falschen Zeit am falschen Ort bei den falschen Leuten - so kann es einem gehen. Manchmal fühle ich mich wie in der Falle. Da kann ich nur bitten “Verwirf mich nicht in meinem Alter; verlass mich nicht, wenn ich schwach werde... Gott, sei nicht ferne von mir, mein Gott, eile, mir zu helfen!” - Gott ist kein Ding unmöglich, er kann eingreifen, aber er kann es auch unterlassen. Es kann alles anders kommen, als man es selbst befürchtet oder als es andere anstreben. Eine Wendung durch Gottes Fügung kann zu neuer Einsicht führen:
Schämen müssen sich und umkommen, die meiner Seele zuwider sind; mit Schande und Hohn müssen überschüttet werden, die mein Unglück suchen. - Ps 71 zieht drastische Konsequenzen, die alle das Fürchten lehren, die sich allzu sicher sind und allzu selbstgerecht handeln. Gott auf meiner Seite, das ist eine der stärksten Widerstandskräfte, die den Glauben an unseren Gott ausmachen. Diese Kraft der Gerechtigkeit wünsche ich allen, die sich wie in einer Falle fühlen.

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Ankündigung Orgel Plus - Konzert

Eingang: 30.06.2021, Veröffentlicht: 30.06.2021

Ankündigung Orgel <i>Plus</i> - Konzert

Orgel-Plus-Konzert in Hoyershausen

Endlich dürfen wieder Konzerte stattfinden, und die beliebte Konzertreihe "Orgel Plus" in der Kirche zu Hoyershausen wird am 18. Juli um 17 Uhr mit einem vielversprechenden Angebot fortgeführt.

Für den Orgelpart konnte Susanne Bremsteller gewonnen werden. Die A-Kirchenmusikerin war Lehrbeauftragte an der Musikhochschule Hannover, Preisträgerin im Fach Orgel und seit 1989 als Organistin an der Christuskirche Hildesheim tätig. Mit Werken von Mendelssohn, Mozart, Bach und Krebs wird die denkmalgeschützte Philipp-Furtwängler-Orgel von 1851 in ihren vielfältigen Klangmöglichkeiten und ihrer ganzen Brillanz erklingen. Zudem wird der Posaunenchor der Christuskirche Hildesheim die Kirche mit eindrucksvollen Bläserklängen aus Barock und Klassik erfüllen. Unter dem Dirigat von Dominik Reinhard, Musikpädagoge, Pianist und Organist, hat das Ensemble aus 13 sehr engagierten Mitgliedern auch während der Coronazeit durch digitale und präsente Proben sein gutes Niveau halten können.

Aufgrund der geltenden Corona-Verordnungen ist es sinnvoll, sich einen Sitzplatz reservieren zu lassen bei Organisatorin Gudrun Bosman, per Mail gudrunbosman@gmx.de oder telefonisch 05181/81186. Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden werden erbeten. Gefördert wird die Konzertreihe von der Volksbank eG Alfeld, der Kirchenstiftung miteinanderfüreinander und der ortseigenen Fördergemeinschaft Brunkensen-Hoyershausen.
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Public Screening England - Deutschland in Weenzen

Eingang: 29.06.2021, Veröffentlicht: 30.06.2021

Public Screening England - Deutschland in Weenzen
Unter dem Motto "Gemeinsam Hoffen, Zittern, Jubeln" lädt die Dorfgemeinschaft und die Kirche seit 2006 zu den Fußballereignissen mit einem Public Screening ein. 2014 hat sich die Kapellengemeinde Ith-Weenzer Bruch der Kirchengemeinde Coppengrave angeschlossen. Die Kirchengemeinde Coppengrave freut sich mit der Dorfgemeinschaft Weenzen seit dem Fußballereignis 2014 viele schöne Events unterstützen zu dürfen.

Am Beginn jedes Public Screening der KO-Runden, wissen wir nicht, ob es ein nächstes Public Screening gibt. Nach knapp zwei Stunden war es dann klar, die deutsche Mannschaft unterliegt durch Tore in der letzten viertel Stunde mit 2:0 und scheidet aus.
Nach einem kräftigen Regenguss startete ein eingespieltes Team der Dorfgemeinschaft Weenzen mit dem Aufbau und den Vorbereitungen. 50 Gäste konnten begrüßt werden.
Wie bei den vorherigen Spielen wurde von einem Team Bratwurst gegrillt und Pommes fritiert. Softgetränke, Bier aber auch Sekt wurden bereitgestellt. Alles war wie üblich kostenfrei.

Die Kirchengemeinde Coppengrave freut sich auch diesmal wieder mit der Dorfgemeinschaft Weenzen zusammen dieses Event in dieser Zeit veranstalten zu können. Alle Beteiligten investierten im Vorfeld viel Zeit im Einholen aller Genehmigungen, dem Herrichten der Scheune, der Beschaffung und Aufstellung der Stühle, Technik, Bratwurstbude, Kühlschrank, Speisen u.v.m. bis das erste Public Screening stattfinden konnte.
Vielen Dank an Gitta Brinkmann, die uns gestattet in der Scheune das Public Screening veranstalten zu können.
Vielen Dank an alle Helfer!
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Public Screening Deutschland - Ungarn in Weenzen

Eingang: 23.06.2021, Veröffentlicht: 28.06.2021

Public Screening Deutschland - Ungarn in Weenzen
Unter dem Motto "Gemeinsam Hoffen, Zittern, Jubeln" lädt die Dorfgemeinschaft und die Kirche seit 2006 zu den Fußballereignissen mit einem Public Screening ein. 2014 hat sich die Kapellengemeinde Ith-Weenzer Bruch der Kirchengemeinde Coppengrave angeschlossen. Die Kirchengemeinde Coppengrave freut sich mit der Dorfgemeinschaft Weenzen seit dem Fußballereignis 2014 viele schöne Events unterstützen zu dürfen.

Am Dienstag 23. Juli 2021 um 21 Uhr wurde das letzte Gruppenspiel angepfiffen. Die 31 Besucher waren nach dem tollen Spiel gegen Frankreich zuversichtlich und rechneten mit ein Sieg. Zumindest ein Unentschieden würde reichen.
Das Spiel hatte seine eigene Dynamik. Die Mannschaft startet schon nach der 10. Minuten mit einem 1:0 Rückstand, wie in allen Spielen zuvor. Parallel wurde das Ergebnis und die Tabelle Frankreich - Portugal eingeblendet, so dass man deutlich sehen konnte wie die Platzierung zwischen dem 2. und 4. Platz in der Gruppe wechselte. Nach dem Ausgleich war die deutsche Mannschaft nach wenigen Minuten wieder im Rückstand der erst kurz vor dem Ende erneut zum Unentschieden ausgeglichen wurde. Da Frankreich siegte, belegte die deutsche Mannschaft einen sehr glücklichen 2. Platz und spielt im Achtelfinale gegen England.
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Hoffnungsbrief Nr. 65

Eingang: 26.06.2021, Veröffentlicht: 27.06.2021

Hoffnungsbrief Nr. 65
Gemeindebrief.de Foto: Nahler

Liebe Gemeinde,

mich verbindet mit meiner Frau der Trauspruch, den wir uns anlässlich unserer Trauung vor 25 Jahren ausgesucht haben. Es ist der Wochenspruch zum vierten Sonntag nach Trinitatis: Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen (Gal 6,2). Im Galaterbrief des Apostels Paulus geht es um das Ende des Gesetzes durch den Glauben an Christus.

Wer an Christus glaubt, der wird allein durch den Glauben gerecht, nicht mehr durch das Erfüllen des Gesetzes. Die 10 Gebote gelten zwar weiterhin, aber sie stellen keinen Weg zur Seligkeit dar. Vielmehr gibt Jesus seinen Jüngern ein neues Gebot: dass jeder Gott liebe und seinen Nächsten liebe wie sich selbst.
Gottesliebe und Nächstenliebe sind die Grundlage des Christenglaubens. In meinem Trauspruch verbindet mich die besondere Liebe zu meiner Frau mit dem Grundsatz des Glaubens. In allem, was wir füreinander tun, leben wir unseren christlichen Glauben. Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Paulus bezieht das auf alle Menschen, aber als Trauspruch sind vor allem wir zwei gemeint. So wie ein Taufspruch ein persönlicher Wegweiser für einen bestimmten Menschen darstellt, der ihn besonders mit Gott verbindet, so hat auch der Trauspruch einen persönlichen Charakter. Oft nehmen wir auch an Gräbern mit einem solchen persönlichen Konfirmations-, Tauf- oder Trauspruch Abschied, weil er sich mit dem Leben dieses Menschen verknüpft hat. Wahrheiten, die allgemein gelten, berühren uns nicht so sehr wie solche, die uns persönlich ansprechen. Wenn sich ein Trauspruch erfüllt, dann passt er zu den Eheleuten, die ihn tragen. – Haben Sie auch einen solchen persönlichen Spruch, der zu Ihnen passt, weil er Ihnen Wegweisung und Orientierung vermittelt? Wenn Sie sich nicht mehr daran erinnern können, dann hilft ein Blick ins Kirchenbuch. Taufen, Konfirmationen und Trauungen werden ja genauso wie Bestattungen im jeweiligen Kirchenbuch eingetragen. Man kann also nachschauen und entdecken, ob es einen gut zu Ihnen passenden, persönlichen Zuspruch Gottes gibt. Manchmal hat ein Gotteswort eine Traditionslinie in einer Familie, weil er über Generationen weitergegeben wurde. Den Glauben kann man zwar nicht vererben, aber die Tradition pflegen. Ich finde, zum Evangelischsein gehört die persönliche Verbindung zum Wort Gottes dazu.

Einen schönen Sonntag in dieser "lieben Sommerzeit" wünscht Ihnen
Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Einladung zum Achtelfinale England - Deutschland

Eingang: 25.06.2021, Veröffentlicht: 24.06.2021

Einladung zum Achtelfinale England - Deutschland
Die Kirchengemeinde freut sich eine besondere Veranstaltung für die Menschen in unserem Flecken anbieten zu können und lädt zum Public Screening des Sommer-Fussballereignisses 2021 ein.
Wie in den vergangenen Jahren werden wir unterstützt von der Dorfgemeinschaft Weenzen.
Vielen Dank an Gitta Brinkmann, die uns wieder Scheune und Hof zur Verfügung stellt.

Unter dem Motto:
"Gemeinsam hoffen, zittern, jubeln"
wollen wir wieder gemeinsam feiern.

Wenn Sie in den letzten Jahren dabei waren, wird Ihnen viel vertraut sein, aber es gibt einige

Randbedingungen in Corona-Zeiten:

Wir freuen uns, dass die Veranstaltung mit dem eingereichten Hygienekonzept, welches vom Gesundheitsamt Hildesheim genehmigt wurde, durchgeführt werden darf. Bitte beachten Sie, dass das Hygienekonzept strikt eingehalten werden muß:
Es besteht zwar keine Testpflicht, aber Maskenpflicht (medizinisch oder FP2). Sanitäranlagen stehen NICHT zur Verfügung! Jeder Teilnehmer hat einen Sitzplatz, Stehplätze gibt es nicht!. Die Anzahl ist auf 97 Teilnehmer strikt begrenzt.

Bereits stattgefunden hat das Spiel Frankreich - Deutschland am Di 15. Juni 2021 um 21:00 Uhr, welches 1:0 für Frankreich endete.
Portugal - Deutschland am Sa 19. Juni 2021, 18.00 Uhr, welches für Deutschland 4:2 endete.

Seien Sie eingeladen zu Achtelfinale:

Di 29. Juni 2021, 18.00 Uhr - England - Deutschland


Veranstaltungsort:

Weenzen - Hof Brinkmann - Paderborner Straße 11

Angegeben sind die Uhrzeiten des Spielbeginns.
Eine Stunde vor Spielbeginn ist geöffnet.
Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde erhalten auf dieser Seite.
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Ankündigung Orgel Plus - Konzert

Eingang: 21.06.2021, Veröffentlicht: 22.06.2021

Ankündigung Orgel <i>Plus</i> - Konzert

Orgel Plus-Konzerte in Hoyershausen


Endlich dürfen wieder Konzerte stattfinden, und die beliebte Konzertreihe "Orgel Plus" in Hoyershausen startet sofort wieder mit zwei vielversprechenden Angeboten:
Am Sonntag, den 27. Juni um 17 Uhr präsentieren Iveta Weide (Orgel) und Till Hieronymus (Oboe) ein romantisches Programm mit solistischen und gemeinsamen Stücken. Von der Philipp-Furtwängler-Orgel wird mit Brahms, Mendelssohn-Bartholdy und Vierne große Literatur zu hören sein, außerdem der beliebte Canon von Pachelbel.
Die Oboe wird mit - nicht weniger eindrucksvollen - Raritäten von Luft, Wiedemann, Morricone u.a. aufwarten. Iveta Weide und Till Hieronymus arbeiten seit sieben Jahren zusammen. Obwohl Komponisten aller Zeiten für die Besetzung Oboe & Orgel geschrieben haben, ist sie heute selten zu hören.

Am Sonntag, den 18. Juli um 17 Uhr wird Susanne Bremsteller und der Posaunenchor der Christuskirche Hildesheim erwartet. Eindrucksvolle Bläserklänge aus Barock und Klassik werden die Kirche erfüllen. Unter den Händen und Füßen von A-Kirchenmusikerin Susanne Bremsteller aus Sarstedt wird die Dorforgel von 1851 in ihren vielfältigen Klangmöglichkeiten und ganzen Brillanz erklingen.

Platzreservierung:

Aufgrund der geltenden Corona-Verordnungen ist es sinnvoll, sich einen Sitzplatz reservieren zu lassen bei Organisatorin Gudrun Bosman, per Mail gudrunbosman@gmx.de oder telefonisch 05181/81186. Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden werden erbeten. Gefördert wird die Konzertreihe von der Volksbank eG Alfeld, der Kirchenstiftung miteinanderfüreinander und der ortseigenen Fördergemeinschaft Brunkensen-Hoyershausen.
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Der Duinger Kirchenchor singt wieder im Gottesdienst

Eingang: 20.06.2021, Veröffentlicht: 21.06.2021

Der Duinger Kirchenchor singt wieder im Gottesdienst
Der Gottesdienst am 3. So. n. Trinitatis fand vor der Katharinenkirche bei Sonnenschein statt.
Nach langer Zeit konnte der Kirchenchor unter der Leitung von Petr Chrastina wieder einen Gottesdienst musikalisch bereichern. Den Gottesdienst leitete Lektorin Petra Woscholski. Der Chor erhielt für seine Darbietung von den anwesenden Besuchern einen kräftigen Applaus.
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Einladung zum letzten Gruppenspiel Deutschland - Ungarn nach Weenzen

Eingang: 20.06.2021, Veröffentlicht: 20.06.2021

Einladung zum letzten Gruppenspiel Deutschland - Ungarn nach Weenzen
Die Kirchengemeinde freut sich eine besondere Veranstaltung für die Menschen in unserem Flecken anbieten zu können und lädt zum Public Screening des Sommer-Fussballereignisses 2021 ein.
Wie in den vergangenen Jahren werden wir unterstützt von der Dorfgemeinschaft Weenzen.
Vielen Dank an Gitta Brinkmann, die uns wieder Scheune und Hof zur Verfügung stellt.

Unter dem Motto:
"Gemeinsam hoffen, zittern, jubeln"
wollen wir wieder gemeinsam feiern.

Wenn Sie in den letzten Jahren dabei waren, wird Ihnen viel vertraut sein, aber es gibt einige

Randbedingungen in Corona-Zeiten:

Wir freuen uns, dass die Veranstaltung mit dem eingereichten Hygienekonzept, welches vom Gesundheitsamt Hildesheim genehmigt wurde, durchgeführt werden darf. Bitte beachten Sie, dass das Hygienekonzept strikt eingehalten werden muß:
Es besteht zwar keine Testpflicht, aber Maskenpflicht (medizinisch oder FP2). Sanitäranlagen stehen NICHT zur Verfügung! Jeder Teilnehmer hat einen Sitzplatz, Stehplätze gibt es nicht!. Die Anzahl ist auf 97 Teilnehmer strikt begrenzt.

Bereits stattgefunden hat das Spiel Frankreich - Deutschland am Di 15. Juni 2021 um 21:00 Uhr, welches 1:0 für Frankreich endete.
Portugal - Deutschland am Sa 19. Juni 2021, 18.00 Uhr, welches für Deutschland 4:2 endete.

Seien Sie eingeladen zu Spiel:

Mi 23. Juni 2021, 21.00 Uhr - Deutschland - Ungarn


Veranstaltungsort:

Weenzen - Hof Brinkmann - Paderborner Straße 11

Angegeben sind die Uhrzeiten des Spielbeginns.
Eine Stunde vor Spielbeginn ist geöffnet.
Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde erhalten auf dieser Seite.
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Public Screening Portugal - Deutschland in Weenzen

Eingang: 19.06.2021, Veröffentlicht: 20.06.2021

Public Screening Portugal - Deutschland in Weenzen
Unter dem Motto "Gemeinsam Hoffen, Zittern, Jubeln" lädt die Dorfgemeinschaft und die Kirche seit 2006 zu den Fußballereignissen mit einem Public Screening ein. 2014 hat sich die Kapellengemeinde Ith-Weenzer Bruch der Kirchengemeinde Coppengrave angeschlossen. Die Kirchengemeinde Coppengrave freut sich mit der Dorfgemeinschaft Weenzen seit dem Fußballereignis 2014 viele schöne Events unterstützen zu dürfen.

Am Samstag 19. Juli 2021 baute ab 16:15 die Dorfgemeinschaft Weenzen das Setup für das Fußballereignis 2021 auf. Die Registrierung, Absperrungen, Grill, Getränke etc. wurden aufgebaut. Eine Stunde vor dem Anpfiff um 17 Uhr war Einlass. Insgesamt kamen zum Spiel Portugal - Deutschland 48 Personen und ein Hund. Auch eine Familie, die auf dem Weg von Corvey nach Hamburg durch Weenzen fuhr und unsere Veranstaltung sah, hielt an und fragte nach, ob sie auch das Spiel sehen könnten. Dies war selbstverständlich möglich und so freuten sie sich das Spiel auf der Leinwand in Weenzen verfolgen zu können.
Die Ewartungen war nach dem letzten Spiel Frankreich - Deutschland gedämpft, aber dennoch hofften die Zuschauer auf ein spannendes Spiel. Die Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Die Zuschauer sahen das bisher torreichste Spiel des Tuniers mit insgesamt sechs Toren. Nach einem Rückstand von 1:0 war "Zittern" angesagt. Dann erzielte die deutsche Mannschaft 4 Tore in Folge, was "Jubel" auslöste. Die portugisische Mannschaft verkürzte dann zum Endstand 2:4. Die deutsche Mannschaft steht jetzt auf dem 2. Gruppenplatz und hat deutlich die Chance auf die Teilnahme im Achtelfinale verbessert. Der Erfolg wurde von den Zuschauern auch mit Sekt gefeiert.

In den nächsten Spielen Deutschland - Ungarn und Frankreich - Portugal, die parallel stattfinden, wird sich entscheiden, welchen Platz in der Gruppe die deutsche Mannschaft einnimmt. Theoretisch ist noch jeder Platz möglich.
Wir hoffen und freuen uns auch das Achtefinale zeigen zu können.
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OrgelPlus startet in 2021

Eingang: 18.06.2021, Veröffentlicht: 19.06.2021

Orgel<i>Plus</i> startet in 2021

Im sechsten Jahr nach der Restaurierung der wertvollen Philipp-Furtwängler-Orgel von 1851 in der St. Marien­ und Lamberti­ Kirche zu Hoyershausen wird die Konzertreihe: "Orgel Plus" fortgeführt.

Die Interpreten sind Iveta Weide an der Orgel und Till Hieronymus auf der Oboe.

Ort: St. Marien- und Lambertikirche zu Hoyershausen

Zeit: 27. Juni. 2021 um 17 Uhr



Der Eintritt ist wie immer frei - Spenden werden erbeten

Bitte die Hygiene- und Abstandsregeln beachten.
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Hoffnungsbrief Nr. 64

Eingang: 18.06.2021, Veröffentlicht: 18.06.2021

Hoffnungsbrief Nr. 64

Liebe Gemeinde,

vor einiger Zeit war mein Schlüsselbund verschwunden. “Das kann doch nicht wahr sein”, dachte ich. “Ich habe ihn doch in meine Tasche gesteckt.” Nun war er nicht zu finden. Aufgeregt lief ich durchs Haus, suchte alle Räume ab , lief zum Auto und suchte dort. Alles vergebens. Sollte ich ihn verloren haben? Frustriert ging ich ins Haus zurück und kochte mir erst einmal einen Kaffee. Anschließend machte ich mich wieder auf die Suche. Und tatsächlich, ich fand meinen Schlüsselbund. Er lag doch in meiner Tasche verborgen. Ganz tief unten im Dunkeln. Erst als ich sie ausleerte, entdeckte ich ihn. Wie froh und erleichtert war ich, als ich meinen Schlüsselbund wieder hatte.
An diese Situation musste ich denken, als ich den Wochenspruch für die kommende Woche gelesen habe. Da steht im Lukasevangelium:
“Der Menschensohn ist gekommen zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.”
Diese Worte spricht Jesus in eine besondere Situation hinein. Es waren fromme Menschen zu Jesus gekommen und klagten ihn an, weil er sich mit Menschen abgab, die es ihrer Meinung nach nicht wert waren. Die sogenannten Sünder, mit denen man nichts zu tun haben sollte.
Jesus möchte sie zum Nachdenken anregen und stellt ihnen die Frage:
“Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?”
Nicht jeder hat das Glück, sich immer geborgen und aufgehoben zu fühlen. Manchmal kann, das Leben auf Pfade führen, auf denen man sich verliert, auf denen man sozusagen verloren geht. Wie viele Schicksale gibt es. Wie gut, wenn dann jemand nach mir sucht.
So, wie Menschen nach dem suchen, was ihnen wichtig ist, so sucht Gott nach uns Menschen. Denn alle Menschen gehören eigentlich zu Gott, der uns geschaffen hat.
Jeder Mensch ist Gott wichtig, auch die, die nichts von ihm wissen, auch die, die sich von ihm abgewandt haben. In Jesus geht er auf sie zu und freut sich über jeden, der sich von ihm finden lässt. Denn Gott liebt die Menschen trotz ihrer Fehler und Eigenarten. Darum dürfen wir uns freuen über einen Gott, der uns Menschen nicht verloren gibt. In dieser Zuversicht dürfen wir leben.


Bleiben Sie behütet

Ihre Lektorin
Petra Woscholski
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Einladung zum Fußballereignis 2021 nach Weenzen: Portugal - Deutschland

Eingang: 16.06.2021, Veröffentlicht: 17.06.2021

Einladung zum Fußballereignis 2021 nach Weenzen: Portugal - Deutschland
Die Kirchengemeinde freut sich eine besondere Veranstaltung für die Menschen in unserem Flecken anbieten zu können und lädt zum Public Screening des Sommer-Fussballereignisses 2021 ein.
Wie in den vergangenen Jahren werden wir unterstützt von der Dorfgemeinschaft Weenzen.
Vielen Dank an Gitta Brinkmann, die uns wieder Scheune und Hof zur Verfügung stellt.

Unter dem Motto:
"Gemeinsam hoffen, zittern, jubeln"
wollen wir wieder gemeinsam feiern.

Wenn Sie in den letzten Jahren dabei waren, wird Ihnen viel vertraut sein, aber es gibt einige

Randbedingungen in Corona-Zeiten:

Wir freuen uns, dass die Veranstaltung mit dem eingereichten Hygienekonzept, welches vom Gesundheitsamt Hildesheim genehmigt wurde, durchgeführt werden darf. Bitte beachten Sie, dass das Hygienekonzept strikt eingehalten werden muß:
Es besteht zwar keine Testpflicht, aber Maskenpflicht (medizinisch oder FP2). Sanitäranlagen stehen NICHT zur Verfügung! Jeder Teilnehmer hat einen Sitzplatz, Stehplätze gibt es nicht!. Die Anzahl ist auf 97 Teilnehmer strikt begrenzt.

Bereits stattgefunden hat das Spiel Frankreich - Deutschland am Di 15. Juni 2021 um 21:00 Uhr, welches 1:0 für Frankreich endete.

Seien Sie eingeladen zu Spiel:

Sa 19. Juni 2021, 18.00 Uhr - Portugal - Deutschland


Veranstaltungsort:

Weenzen - Hof Brinkmann - Paderborner Straße 11

Termine der weiteren Gruppenspiele sind:

Mi 23. Juni 2021, 21.00 Uhr - Deutschland - Ungarn

Angegeben sind die Uhrzeiten des Spielbeginns.
Eine Stunde vor Spielbeginn ist geöffnet.
Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde erhalten auf dieser Seite.
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Erstes Fußballspiel in Weenzen übertragen

Eingang: 15.06.2021, Veröffentlicht: 16.06.2021

Erstes Fußballspiel in Weenzen übertragen
Um 21:00 Uhr war Anpfiff für das Spiel Frankreich - Deutschland.
Ab 19 Uhr begann der Aufbau und Vorbereitungen, denn ab 20 Uhr war geöffnet. Absperrungen, Schilder, Registrierungstische und vieles mehr wurden aufgestellt. Bereits am Sonntag waren 97 Stühle, Grill, Beamer, Leinwand, etc. aufgestellt worden.
Um 20 Uhr kamen die ersten Besucher. Jeder Besucher wurde registriert und erhielt ein Informationsblatt mit den Regeln der Veranstaltungen, die sich aus dem genehmigten Hygienekonzept ergeben.
33 Besucher sahen eine Begegnung, die der Weltmeister Frankreich mit 1:0 gewann. Das Tor wurde nicht von einem Spieler der französischen Mannschaft erzielt, sondern war ein Eigentor.
Bratwürste, Pommes und Getränke standen für die Besucher bereit. Auch bestand die Möglichkeit eigene Becher/Gläser mitzubringen, was u.a. für den Sekt genutzt wurde.

Das nächste Spiel Portugal - Deutschland wird am 19. Juni um 18Uhr angepfiffen.
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Biodiversität: Friedhof Capellenhagen

Eingang: 13.06.2021, Veröffentlicht: 14.06.2021

Biodiversität: Friedhof Capellenhagen
Mitglieder des Kirchenvorstandes Coppengrave planten die Biodiversität auf dem Friedhof Capellenhagen zu verbessern. Waltraud Basse, Maja Loges Loges und Rainer Loges trafen sich und stellten zwei Insektennistkästen - oft auch Insektenhotels genannt - auf dem Friedhof Capellenhagen auf.
Die Anzahl der Insekten in unserer Landschaft ist zurückgegangen. Mit diesen Massnahmen soll die Biodiversität verbessert werden. Die Nistkästen wurden vom NABU bezogen, um sicher zu stellen, dass diese vollständig geeignet sind.

In den vergangenen Monaten wurde auch der Kompost für Grünschnitt von Plastik, Metallen, Abfall gesäubert.

Über die weiteren Massnahmen auf unseren Friedhöfen werden wir informieren.
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Einladung zum Fußballereignis 2021 nach Weenzen

Eingang: 12.06.2021, Veröffentlicht: 13.06.2021

Einladung zum Fußballereignis 2021 nach Weenzen
Die Kirchengemeinde freut sich eine besondere Veranstaltung für die Menschen in unserem Flecken anbieten zu können und lädt zum Public Screening des Sommer-Fussballereignisses 2021 ein.
Wie in den vergangenen Jahren werden wir unterstützt von der Dorfgemeinschaft Weenzen.
Vielen Dank an Gitta Brinkmann, die uns wieder Scheune und Hof zur Verfügung stellt.

Unter dem Motto:
"Gemeinsam hoffen, zittern, jubeln"
wollen wir wieder gemeinsam feiern.

Wenn Sie in den letzten Jahren dabei waren, wird Ihnen viel vertraut sein, aber es gibt einige

Randbedingungen in Corona-Zeiten:

Wir freuen uns, dass die Veranstaltung mit dem eingereichten Hygienekonzept, welches vom Gesundheitsamt Hildesheim genehmigt wurde, durchgeführt werden darf. Bitte beachten Sie, dass das Hygienekonzept strikt eingehalten werden muß:
Es besteht zwar keine Testpflicht, aber Maskenpflicht (medizinisch oder FP2). Sanitäranlagen stehen NICHT zur Verfügung! Jeder Teilnehmer hat einen Sitzplatz, Stehplätze gibt es nicht!. Die Anzahl ist auf 97 Teilnehmer strikt begrenzt.

Di 15. Juni 2021, 21:00 Uhr - Frankreich - Deutschland


Veranstaltungsort:

Weenzen - Hof Brinkmann - Paderborner Straße 11

Termine der weiteren Gruppenspiele sind:

Sa 19. Juni 2021, 18.00 Uhr - Portugal - Deutschland
Mi 23. Juni 2021, 21.00 Uhr - Deutschland - Ungarn

Angegeben sind die Uhrzeiten des Spielbeginns.
Eine Stunde vor Spielbeginn ist geöffnet.
Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde erhalten auf dieser Seite.
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Einladung zum Freiluftgottesdienst am Leineberglandbalkon

Eingang: 07.06.2021, Veröffentlicht: 12.06.2021

Einladung zum Freiluftgottesdienst am Leineberglandbalkon
Die Kirchengemeinde Duingen und die Kirchengemeinde Hoyershausen laden zum Freiluftgottesdienst am Leineberglandbalkon ein..
Kommen Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Zeit: 4. Juli 2021 um 16 Uhr
Ort: Leineberglandbalkon

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Hoffnungsbrief Nr. 63

Eingang: 10.06.2021, Veröffentlicht: 11.06.2021

Hoffnungsbrief Nr. 63
Liebe Gemeinde,

wo finden Sie sich selbst und Ihre Mitte wieder? Ist es ein Ort oder ist es eine Tätigkeit? Für mich gibt es den Ort, an dem ich mich zugleich üben kann im Handwerk der Schöpfung. Wo ich sozusagen Hand anlegen und etwas selbst gestalten kann. Es ist mein Garten. Es gibt dort immer etwas zu tun: Boden auflockern, Unkraut jäten, mähen oder einfach nur Blumen pflücken. Mal ist etwas zu schneiden oder anzubinden, damit es nicht abknickt oder andere Pflanzen verschattet. Jeden Tag mache ich im Garten meine Runde. Außerdem kommen mir im Garten die besten Einfälle, was ich Ihnen z. B. heute schreiben kann. Meine Kollegin, an die ich in diesen Tagen sehr denke, hat neulich so schön ihre Gartenerfahrungen mit dem Fazit geschlossen “irgendetwas wächst immer”. In der Tat ist es nicht alle Jahre gleich. Die kühle und nasse Witterung erinnert an frühere Jahre, als der Klimawandel noch unbekannt war. Aber es ist im Leben ja auch sonst so, dass man es nehmen muss wie es kommt. Die Kunst des wahren Lebens ist stets die, das Bestmögliche aus dem Gegebenen zu machen.
Weil man lange Zeit nicht so einfach wegfahren konnte, haben manche Leute wieder angefangen, mehr Zeit im Garten und in der heimischen Natur zu verbringen. Nie habe ich so viele Spaziergänger getroffen - ältere und jüngere - wie in den letzten Monaten. Das möchte ich beibehalten, auch wenn ich mich auch auf neue Reisemöglichkeiten freue.
Mein Garten ist meine unmittelbare Umgebung, die ich jeden Tag genießen und gestalten kann. Andere Gegenden sind mir nicht täglich zugänglich. Man kann sie nicht immer ansehen und vergleichen, wie es dort jetzt aussieht. Es ist nur eine Momentaufnahme wie bei einem Foto. Eine lebenslange Begleitung ist nur in größeren Abständen möglich. Man kann zwar geliebte Ferienorte wiederbesuchen, aber meine tägliche Gartenrunde ist anders.
Sie verbindet meine Seele mit der Scholle der Vorfahren. Sie bedarf meines täglichen Einsatzes. Nie ist etwas ein für allemal erledigt und für immer getan. Es gibt vieles, was mehrmals im Jahr zu tun ist wie mähen, harken und fegen. Es gibt Wiederholungen, aber auch Neuanfänge. Im Leben interessieren ja meistens die Dinge, die einen neuen Anfang bieten. Dazu gehört mein Glaube. Er ist nicht immer gleich, sondern jede Lebenserfahrung, Gutes wie weniger Gutes, prägen ihn. Der heutige Wochenspruch versammelt uns diesen Sonntag wieder in der Kirche: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Wie eine Gartenterrasse bietet mir meine Kirche einen Platz zum Rasten wie zum Tätigsein an. Jesus wirbt um uns: Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Das Wort Joch ist ja eher für das Gegenteil bekannt. Schwere Wassereimer trug meine Urgroßmutter an einer Jochstange. Jeder Tropfen Wasser für Mensch und Vieh musste aus dem Brunnen gezogen und getragen werden, ehe im Haus 1953 fließendes Wasser gelegt wurde. Inzwischen habe ich diesen Brunnen reaktiviert mit einer Schwengelpumpe, sodass ich immer genug Wasser zum Gießen meiner Blumentöpfe habe, die vor und neben der Hauswand stehen. Mit der Pumpe geht das viel leichter als zu Zeiten meiner Urgroßmutter. Wie viel leichter und bequemer unser Leben heute ist verglichen mit dem unserer Vorfahren, das kann mich schon sanftmütig und von Herzen demütig machen. Was über mancher Kirchentür steht, enthält auf jeden Fall eine sonntägliche Erfahrung: lass dich erquicken. Um den Alltag nicht zu geruhsam und zu langweilig werden zu lassen, dafür ist mein Garten auch gut. Bewegung und Ausruhen hat seinen Platz. Einen schönen Sommersonntag im Garten wünscht Ihnen

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Biodiversität: Nistkästen für Insekten auf dem Friedhof Coppengrave

Eingang: 09.06.2021, Veröffentlicht: 10.06.2021

Biodiversität: Nistkästen für Insekten auf dem Friedhof Coppengrave
Mitglieder des Kirchenvorstandes Coppengrave haben zwei Insektennistkästen - oft auch Insektenhotels genannt - auf dem Friedhof Coppengrave aufgestellt. Friedhelm Hermes befestigte diese an zwei Bäumen. Die Anzahl der Insekten in unserer Landschaft ist zurückgegangen. Mit diesen Massnahmen soll die Biodiversität verbessert werden. Die Nistkästen wurden vom NABU bezogen, um sicher zu stellen, dass diese vollständig geeignet sind.

Ab Januar begann eine Kette von Massnahmen, die unter anderem die Biodiversität verbessern soll.
Im Februar wurde ein Teil der Hecke entfernt und die Neubepflanzung erfolgte mit Sträuchern, die für Vögel und Insekten nützlich sind.
Im Mai wurde Stumpen entfernt und das Abfallwesen neu geregelt: Nur Grünschnitt kann noch auf dem Friedhof entsorgt werden. Alle Plastikteile etc. müssen zu Hause entsorgt werden.

Über die weiteren Massnahmen auf unseren Friedhöfen werden wir informieren.
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Einladung zur Oase am Freitag in Guter Hirt

Eingang: 08.06.2021, Veröffentlicht: 09.06.2021

Einladung zur Oase am Freitag in Guter Hirt
Foto: Günter Werner

Einladung zur nächsten Oase am Freitag mit dem Thema "Urlaub"

Ort: Kath Kirche Guter Hirt
Zeit: 2. Juli 2021

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Endlich ist singen im Gottesdienst wieder möglich

Eingang: 06.06.2021, Veröffentlicht: 08.06.2021

Endlich ist singen im Gottesdienst wieder möglich
Ursprünglich sollte der Gottesdienst im Freien gefeiert werden. Es war zwar von oben trocken, aber das Gras unten war leider noch zu nass.
Der Freude endlich wieder singen zu dürfen, tat dies keinen Abbruch. In der St. Franziskuskiche ist die Akustik hervorragend und der Gesang war raumfüllend. Pastorin Anne-Christin Ladwig auf der Gitarre und Organistin Frau Wehling am Keyboard begleiteten die vielen Lieder musikalisch. Die Liedtexte und der Ablauf wurden wie üblich auf der Liedtafel projiziert.
Pastorin Ladwig begann ihrer Predigt mit dem Bild eines Scheckenhauses als Rückzugsort. In der Geschichte von Jona suchte dieser auch einen Rückzugsort. Doch Gott sieht ihn und verläßt ihn nicht.
Frau Wehling erhielt das schöne Orgelnachspiel und für ihren musikalischen Einsatz einen Applaus der Gemeinde.
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Oase am Freitag mit Bewegung

Eingang: 04.06.2021, Veröffentlicht: 07.06.2021

Oase am Freitag mit Bewegung
Die Oase am Freitag fand im Juni bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen im Garten der Kirche Guter Hirt statt. Ursula Hamann und Ulrike Wyciok hatte das Thema Beten vorbereitet.
Im Freien konnten auch wieder gemeinsam Lieder gesungen werden. In dieser Oase zum Thema Beten, wurde das Beten mit Bewegung verbunden.
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Hoffnungsbrief Nr. 62

Eingang: 04.06.2021, Veröffentlicht: 04.06.2021

Hoffnungsbrief Nr. 62
Liebe Gemeinde!

Weinbergschnecken haben in meinem Garten Narrenfreiheit. Das kann man wirklich nicht von allen Schneckensorten sagen. Nacktschnecken zum Beispiel leben gefährlich in meiner Nähe. Ich habe das Gefühl, dass es in diesem Jahr unglaublich viele davon gibt. Einige Kürbispflanzen haben die nächtlichen Attacken dieser Spezies nicht überlebt, und die Radieschen sehen auch schon ganz ramponiert aus. Wenn ich jetzt eine Nacktschnecke auf frischer Tat ertappe, mache ich kurzen Prozess mit ihr - auch wenn ich dabei ein schlechtes Gewissen habe. Den Weinbergschnecken dagegen lasse ich alles durchgehen - nicht nur, weil sie unter Naturschutz stehen. Allerhöchstens werden sie in einen anderen Teil des Gartens umgesiedelt, wenn ich sie auf einer Gemüsepflanze oder einer besonders geliebten Blume erwische. Aber meistens freue ich mich einfach, dass ich sie in aller Ruhe beobachten kann.

So eine Weinbergschnecke bewegt sich -im wahrsten Sinne des Wortes- im Schneckentempo. Dabei scheint sie durchaus zielstrebig zu sein; nur dass ich in der Regel nicht in der Lage bin, ihr Ziel zu erkennen. Nichts kann sie aus der Ruhe bringen oder zur Eile antreiben. Sie kriecht einfach gemächlich ihre Bahn und knabbert hier und dort wie zufällig an einem Blatt oder einer Blüte. Und wenn Unbill droht, zieht sie sich einfach in ihr Schneckenhaus zurück und wartet, bis die Gefahr vorüber ist. Sogar eine gute Figur macht sie noch dabei: majestätisch sieht sie aus, mit ihrem kunstvollen Gehäuse und dem langen, beweglichen oberen Fühlerpaar.

Diese Unbeirrbarkeit und die sanfte Ruhe der Weinbergschnecke beeindrucken mich. Wenn ich sie so beobachte, wird mir bewusst, wie rastlos ich selbst bin. “Der Weg ist das Ziel” ist definitiv kein Sprichwort, das ich so einfach unterschreiben könnte. Für mich ist das Ziel das Ziel und der Weg dahin Mittel zum Zweck. Und wenn das eine Ziel erreicht ist, habe ich meist schon das nächste im Visier - oder gar mehrere. Ich finde es schwer, da locker zu lassen, auch wenn ich es gerne können würde: einfach leben, im Hier und Jetzt. Aber es gibt immer so viel zu tun, im Beruf, im Ehrenamt und auch Zuhause. So viele Erwartungen, die mir entgegengebracht werden - und so viel, was ich selbst von mir erwarte. Wenn ich da nicht dran bleibe und voraus denke und plane und sorge, tue und mache, dann geht garantiert irgendwas daneben.

Im Matthäusevangelium heißt es: “Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.” (Math. 6,34). Auch in anderen Religionen wird das sinngemäß so gelehrt, nur in anderen Worten. Das finde ich spannend, denn es müsste ja nicht extra betont werden, wenn es den Menschen leicht fallen würde so zu leben. Wenn ich da nochmal an die Weinbergschnecke denke - Schnecken haben genau genommen kein Gehirn. Vielleicht fällt es ihnen deshalb leichter, den Moment zu genießen. Zu viel Denken ist da offensichtlich hinderlich. Ich glaube allerdings nicht, dass das Matthäusevangelium uns dazu auffordern will, das Denken ganz einzustellen. Und das Sorgen sein zu lassen heißt auch nicht, die Hände in den Schoß zu legen und gar nichts mehr zu tun. Es heißt: das, was ich tue, nicht unter Druck, sondern voller Vertrauen zu tun, dass am Ende alles gut wird. Dann kann man auch das Tun so genießen wie das Nicht—Tun. Heutzutage sind manche Menschen ja so unter Dauerstress, dass sie selbst beim Nichts tun nicht mehr entspannen können - und das tut am Ende Keinem gut.

Im Moment freuen wir uns über all die Lockerungen, die die abebbenden Infektionszahlen uns bescheren, und die warmen Sonnenstrahlen tun ein Übriges. Vielleicht ist das ein guter Moment, um sich auch sonst mal ein bissl locker zu machen und das Sorgen sein zu lassen - im Vertrauen auf Gott, der sich um uns sorgt. In der Nacktschneckenfrage wird mir das sicherlich nicht gelingen - aber dafür hoffentlich in anderen Lebensbereichen!

Herzlichst, Ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Einladung zum Freiluftgottesdienst an der St. Franziskuskirche

Eingang: 02.06.2021, Veröffentlicht: 02.06.2021

Einladung zum Freiluftgottesdienst an der St. Franziskuskirche
Die Inzidenzzahlen sind jetzt unter 35. Wir können wieder gemeinsam drinnen und draußen singen.
Auch der Wetterbericht verheißt angenehme Temperaturen und keinen Regen.
am nächsten Sonntag 6. Juni um 11 Uhr.

Sollte sich das Wetter gundlegend ändern, singen wir in der Kirche weiter.
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Hoffnungsbrief Nr. 61

Eingang: 27.05.2021, Veröffentlicht: 27.05.2021

Hoffnungsbrief Nr. 61

Liebe Gemeinde,

viele Menschen, vor allem in Süddeutschland, benutzen einen christlichen Gruß. In Bayern sagt man bekanntlich “Grüß Gott”. Noch im 19. Jahrhundert sagte man auch bei uns “Gott zum Gruße”, wo man sich heute nur noch einen “guten Tag” wünscht oder schlicht kurz “Hallo” sagt. Vor 1945 sagte das hier niemand, weil diese Kurzform aus den USA kommt und sich erst mit den Siegern einbürgerte. Typisch norddeutsch sind die “Moin(moin)”-Rufe an der Küste. Auch die Bibel kennt Grußformeln. Die bekannteste Grußformel des Paulus ist heute der Wochenspruch 2. Kor 13, 13 und lautet so: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
Während heute ein Gruß vor allem kurz sein soll, damit man ihn gerne verwendet, hat die Bibel eine andere, eigene Vorstellung des Grüßens. Ein christlicher Gruß kann aber auch kurz sein, wie z. B. im Gottesdienst: Der Herr sei mit euch! Er ist wie ein Gebet, einfach, kurz und bündig, damit man ihn nicht vergisst.
Paulus hat seinen Gruß oft seinen Briefen vorangestellt. Dabei ist der Gruß dann so etwas wie der Ausweis des Absenders. Paulus stellt sich den Empfängern, Hörern und Lesern seines Briefes mit seinem Glauben, seiner Überzeugung vor. Er gibt sich als rechtgläubiger Christ zu erkennen, der in Gemeinschaft steht mit Gott dem Vater, seinem Sohn und seinem Geist. Er glaubt an die drei Erscheinungsweisen Gottes. Am sichtbarsten begegnet uns Gott in seinem Sohn. Er begegnet uns menschlich. So stellt Paulus sich vor mit der Gnade Christi, denn der Herr begegnet uns gnädig. Das heißt auf Deutsch, er ist uns zugetan und voller Wohlwollen. Auch heute noch wird das Grüßen als Höflichkeit und als wohlwollend ausgelegt. Wer einem Mitmenschen mürrisch bis ablehnend gegenübersteht, wird sich das Grüßen sparen.
Früher wurden wir als Kinder gedrillt, immer und jeden zu grüßen, damit der gute Ruf der Familie gewahrt bleibe. Als Kind kommt einem das lästig bis überflüssig vor. Wenn ich mir aber vorstelle, dass mein Gruß meinem Nächsten wie meine persönliche Visitenkarte überreicht wird, macht das Grüßen schon Sinn. Es erleichtert auf jeden Fall das Gespräch und kann wie ein Türöffner wirken. Ein Gruß ist also wie ein Schlüssel: Mit ihm komme ich leichter ans Ziel als ohne ihn.
Der zweite Teil des paulinischen Grußes nennt dieses Ziel ausdrücklich: die Liebe Gottes!
Da will Paulus mit seinen Zuhörern hin. Dahin wollen wir Christen auch mit unserem Glauben. Sie ist die Krone von allem und unser Ziel, nicht bloß ein Mittel zum Zweck! Worin findet aber die Liebe Gottes ihren Ausdruck? In der Gemeinschaft, die wir mit dem Heiligen Geist teilen. Wer in der Liebe lebt, der lebt aus dem richtigen Geist und wünscht, ER sei mit euch allen!
Eine gute Gemeinschaft fängt mit bewusstem Grüßen an. Mit guten Absichten und guten Wünschen beginnen wie schließen, das ist nicht nur die Sprache der Diplomatie. Es ist auch die Sprache des Friedens und der guten Umgangsformen überhaupt. Man braucht nicht mal seinen Knigge zu kennen, um das einzusehen: Jeder Gruß oder Nichtgruß, den wir in unseren Orten empfangen, weist uns als das aus, was wir sind und wie wir wahrgenommen werden.

Viel Spaß beim Grüßen und beim Gute-Laune-kriegen wünscht Ihnen

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Sonniger Ökumenischer Freiluftgottesdienst am Pfingstmontag an der Köhlerhütte

Eingang: 24.05.2021, Veröffentlicht: 26.05.2021

Sonniger Ökumenischer Freiluftgottesdienst am Pfingstmontag an der Köhlerhütte
Pfingstmontag laden die kath. Kirche Guter Hirt aus Duingen und die Kirchengemeinde Coppengrave traditionell zu ihrem ökumenischen Freiluftgottesdienst ein. Die Wettervorhersage prognostizierte schon einige Tage vorher nach den vielen Regentagen einen sonnigen Tag. Die Vorhersage stimmte. Bei schönem sonnigen Wetter konnte der Freiluftgottesdienst an der Köhlerhütte im Freien gefeiert werden.
Um 9 Uhr startete der Aufbau: Stühle, Tische, Kreuz, Technik, Stromversorgung uvm. wurden transportiert und aufgebaut. Den Altar und das Birkenkreuz schmückte Traute Hennemann.
Der Pfingstmontagsgottesdienst hat traditionell einen größeren Einzugsbereich, so dass Pastor Dr. Meisiek und Herr Werner knapp 60 Gäste aus nah und fern begrüßen konnten. Im Freien konnten wieder viele Lieder, begleitet von Petr Chrastina auf der elektronischen Orgel, gesungen werden.
Im Anspiel von Petra Woscholski, Ursula Hamann und Ulrike Wyciok diskutierten ein evangelischer Christ, ein katholischer Christ und ein Konfessionsloser über die Unterschiede. Das Anspiel endete mit der Aussage des Konfessionslosen: "Ich dachte Christ ist Christ".
Pfarrer Barsuhn zeigte in seiner Predigt auf, das dieser Satz sowohl richtig als auch falsch ist und zeigte die Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf. Als Beispiel für Gemeinsamkeiten nannte er die Zeit nach dem Krieg, in der die evangelischen Kirchen im Norden für die katholischen Vertriebenen die Kirchen öffneten und im Süden die katholischen Kirchen für die evangelischen Vertriebenen die Kirchen öffneten. Unterschiede gebe es z.B. in den unterschiedlichen Gottesdienstformen.
Günter Werner hatte vor einigen Monaten die Idee einen ökumenischen Arbeitskreis zu gründen. Dieser wurde heute an Pfingsten, dem Geburtstag der Kirche, offiziell ins Leben gerufen. Je zwei Mitglieder entsenden die kath. Kirche Guter Hirt, die evangelischen Kirche Coppengrave und die evangelischen Kirche Duingen in den Arbeitskreis.
Petra Woscholski hatte die schöne Idee, dass nicht nur der ökumenische Arbeitskreis abgekündigt wird, sondern die gerade anwesenden Mitglieder sollten auch der Gemeinde vorgestellt werden. Die Mitglieder sind Waltraud Basse(ev. Kirche Coppengrave), Dörthe Fricke(ev. Kirche Duingen), Ursula Hamann(kath. Kirche Guter Hirt), Claudia Köhler(ev. Kirche Duingen), Petra Woscholski(ev. Kirche Coppengrave), Ulrike Wyciok(kath. Kirche Guter Hirt).
Günter Werner überraschte die beiden Pastoren mit der spontanen Bitte/Idee die Arbeit des Arbeitskreis zu segnen, was diese auch gerne aufnahmen. Günter Werner betonte, dass der Arbeitskreis keinen kirchenrechtlichen Vorgaben unterliegt. Der Arbeitskreis erhielt einen kräftigen Applaus.
Pastor Dr. Meisiek beendete den ereignisreichen Gottesdienst mit dem Vaterunser und dem Segen.
Nach dem Orgelnachspiel dankte Petra Woscholski allen Gästen für ihr kommen und gab ihrer Hoffnung Ausdruck im nächsten Jahr wieder in gemütlicher Runde miteinander verweilen, feiern und auch den Grill anwerfen zu können. Corona-bedingt ist dies im Moment leider nicht möglich.


Vielen Dank an den Heimat- und Verkehrsverein, der uns gestattete die Köhlerhütte zu nutzen. Mit hohem ehrenamtlichen Einsatz sorgt der Verein dafür, dass dieser schöne Platz erhalten bleibt.
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Pfingstsonntag im Duinger Kleingarten

Eingang: 23.05.2021, Veröffentlicht: 25.05.2021

Pfingstsonntag im Duinger Kleingarten
Dieses Jahr spielte das Wetter nicht mit. Es regnete nicht nur am Vormittag, sondern der Regen hat auch die Tage davor den Rasen durchgeweicht, so dass er nicht betreten werden konnte, ohne tiefe Spuren zu hinterlassen.
Der "Freiluftgottesdienst" wurde in das Vereinshaus verlegt. Aufgrund der Größe und den Corona-Abstandsbestimmungen, konnte nur ein Teil der 25 Besucher im Raum dem Gottesdienst folgen. Der Gottesdienst wurde über Lautsprecher auf die Terasse übertragen, auf der die anderen Besucher Schutz vor dem Regen fanden.
Der Gottesdienst wurde von Pastorin Anne-Christin Ladwig geleitet und von Petr Chrastina an der elektronischen Orgel begleitet. Maria Sawatzky und Peter Seip übernahmen Lesung und Abkündigungen.
Trotz der Umstände konnte ein schöner Gottesdienst gefeiert werden.
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Ehrenamtlicher Einsatz auf dem Friedhof Coppengrave

Eingang: 21.05.2021, Veröffentlicht: 24.05.2021

Ehrenamtlicher Einsatz auf dem Friedhof Coppengrave
Auf dem Friedhof Coppengrave gab es in den letzten Wochen viele Veränderungen.
Im Februar wurde ein Teil der Hecke entfernt und die Neubepflanzung erfolgte mit Sträuchern, die für Vögel und Insekten nützlich sind. Weitere Massnahmen sind auf unseren Friedhöfen und Flächen geplant.
Vor einigen Monaten wurde Nadelbäume gefällt. Die Stumpen ragten aus der Erde.

Friedhelm Hermes hat die letzten Wochen mit einem gewaltigen Arbeitseinsatz die Stumpen/Wurzeln entfernt.und auch Steine, Schutt und Beton, die aus den Gräbern auf dem Friedhofsgelände entsorgt wurden, in einen Container verladen, der dann ordnungsgemäß entsorgt wurde.

Hinweis: Die Entsorgung der Steine und Fundamente der Gräber nach Ende der Liegezeit obliegt voll und ganz den Nutzungsberechtigten. Diese ist nicht in den Freidhofsgebühren einkalkuliert. Die jetzige Entsorgung kostet viel Geld, dass letztlich über die Freidhofsgebühren umgelegt werden muss, da ein Friedhof kostendeckend arbeiten muss und keinen Gewinn machen darf.

Vielen Dank an Friedhelm Hermes für die vielen Stunden ehrenamtlichen Einsatz. Ohne seinen Einsatz wären diese Arbeiten nicht finanzierbar gewesen.
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Hoffnungsbrief Nr. 60

Eingang: 20.05.2021, Veröffentlicht: 20.05.2021

Hoffnungsbrief Nr. 60
Antependium von Traute Hennemann erstellt


Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sach 4, 6b)

Liebe Gemeinde,

der Leitvers des Pfingstfestes erinnert uns daran, wie sehr sich auch das dritte große Fest der Christenheit den gängigen Machtvorstellungen aller Zeiten entzieht. Weder das Militär noch die physikalische Kraft können Pfingsten herbeiziehen. Sie können schon deshalb nichts ausrichten, weil das Häuflein der Getreuen Jesu verzagt und ängstlich beisammen saß. Sie hatten nur noch ihre gemeinsame Trauer um den Gekreuzigten und das ungläubige Erstaunen über die unbegreifliche Auferstehung. Ohne das Geschenk von Pfingsten wäre es nichts geworden mit der 2000-jährigen Kirchengeschichte. Jesus wäre wohl fast vergessen. Pfingsten - der Geburtstag der Kirche - macht den Glauben erst zu der Kraft, die in uns wirkt. Auch heute noch, denn mit den irdischen Mächten ist es nun mal nichts, denn sie bleiben nicht. Sie können gegen Angst und Verzweiflung nichts ausrichten. Dagegen hilft nur ein neuer Geist, eine Haltung, die sowohl eine Vision von der Zukunft hat als eine realistische Einschätzung der Gegenwart. Geist meint ja im Deutschen beides: Verstand und Glaube. Beides gehört zusammen. “Schaut hin” war das Motto des gerade digital abgehaltenen Ökumenischen Kirchentags. Da sehen wir manches, was uns nicht gefällt, sowohl in der Welt als auch in der Kirche. Aber wir haben doch auch eine Vorstellung, wie sie sein soll, unsere Kirche! Sie soll die Nöte unserer Zeit verstehen und bedenken und helfen, nicht dabei stehenzubleiben. Im Hebräischen heißt Geist auch Wind. Er kann also etwas bewegen in uns und in der Welt. Er kann Vorurteile gegenüber Anderen, die anders denken als wir, über-winden. Er kann uns bewegen neu nachzudenken.
“Was ist eigentlich meine Aufgabe in dieser Welt als Christ?” Wenn wir daran denken, fällt mancher Zweifel ab und manche Angst lässt sich überwinden. Denn wir haben als Christen ein Geschenk erhalten, das uns verändert hat: unseren Glauben. ER weist uns hin auf das, was wir am nötigsten haben. Gemeinschaft im Gespräch, in Gegenwart und Zukunft ohne die Vergangenheit zu vergessen.
Auf viele gute Gespräche bei den Freiluftgottesdiensten – im Duinger Kleingarten am Pfingstsonntag um 11 Uhr bzw. (ökumenisch) an der Köhlerhütte bei Coppengrave am Pfingstmontag um 10.30 Uhr.

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Vorstellung Diakonin Anna Clausnitzer

Eingang: 18.05.2021, Veröffentlicht: 19.05.2021

Vorstellung Diakonin Anna Clausnitzer
Hallo!

Ich bin Anna Clausnitzer und bin seit April 2021 das neue Gesicht in der erweiterten Region Alfeld, angestellt bin ich als Diakonin im Kirchenkreis. 2018 habe ich mein Studium der Religionspädagogik und Sozialen Arbeit beendet und anschließend meinem Berufsanerkennungsjahres im Kirchenkreisjugenddienst in Hildesheim absolviert. Bis Anfang 2021 habe ich im Norden von Hannover für die Kirchengemeinden in Isernhagen und Langenagen gearbeitet. Mein Schwerpunkt lag dabei auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Auch hier in der erweiterten Region Alfeld werde ich mit Kindern und Jugendlichen, vor allem mit Konfirmand:innen arbeiten. Dabei werde ich eng mit den Kollegen Herr Wenneker, Herr Argow, Herr Röser-Israel und Herr Kratochwill zusammenarbeiten und freue mich jetzt schon darauf. Darüber hinaus liegt mein weitere Arbeitsschwerpunkt auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ich möchte gemeinsam mit ihnen Glauben entdecken, überlegen welche Rolle dieser in Ihrem Leben spielt und sie in ihrern Erfahrungen in der Gemeinschaft des Glaubens begleiten.

Eingesegnet wurde ich unter dem berühmten Trauvers aus dem Korintherbrief: “Auch wenn alles einmal aufhört - Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe.” Und genau diese drei folgen mir in meiner Arbeit: Glauben als Grundlage meiner Tätigkeit und der hoffnungsvolle Blick auf alles, was nicht in meiner Hand liegt. Aber am größten wiegt die Liebe, mit der ich meine Tätigkeit ausführe. Auch in meinem persönlichen Glauben, gibt mir dieser Vers Kraft, vor allem in der momentanen Situation.

In meiner Freizeit bin ich gern kreativ unterwegs, am liebsten in der Küche oder an meiner Nähmaschine, außerdem singe ich im (momentan Online-)Chor Jazz und Pop Stücke. Gewiss werde ich aber auch demnächst die Berge rund um Alfeld zu Fuß erkunden.
Zu finden bin ich im Diakoninnenbüro in der Friedensgemeinde am Hasenkamp in Alfeld oder unter meiner Mail-Adresse anna.clausnitzer@evlka.de. Ich freue mich, auf die kommende Zeit, ihre Nachrichten, Ideen, Begegnungen und die Zusammenarbeit mit Ihnen!

Ihre Anna Clausnitzer


Und was passiert sonst so? - Empfehlungen

Die Evangelische Jugend Leine-Solling haben im letzten Jahr angefangen Jugendgottesdienste zu produzieren. Diese sind nach wie vor aktuell. Zu finden auf YouTube unter „EJ Leine-Solling“.
Podcast Flüsterfragen: Diakoninnen Jule und Elske bequatschen Fragen zu christlichen Themen, welche Anonym zu ihnen getragen werden. Zu finden auf Spotify unter “Flüsterfragen”

Seelsorgeangebote:

Manchmal ist alles doof. Oft tut es gut darüber zu reden. Ganz anonym geht das an folgenden Stellen:
www.chatseelsorge.de ein Online-Seelsorge-Angebot, Chatzeiten: Montag, Mittwoch und Freitag 20 - 22 Uhr.
TelefonSeelsorge: alle Gespräche bleiben vertraulich und es entstehen keine Kosten, Anrufe werden immer entgegengenommen. Nummer: 0800 1110111
Persönlich: Aber auch ganz persönliche Kontakte sind möglich. Dafür sind alle Diakon*innen (Kontakt unter: kkjd-hila.de) und auch alle Pastor*innen Kirchenkreises für dich da.
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Anfahrtsplan Köhlerhütte

Eingang: 16.05.2021, Veröffentlicht: 16.05.2021

Anfahrtsplan Köhlerhütte
Anfahrt zur Köhlerhütte in Coppengrave
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Einladung: Ökumenischer Freiluftgottesdienst an der Köhlerhütte in Coppengrave

Eingang: 16.05.2021, Veröffentlicht: 16.05.2021

Einladung: Ökumenischer Freiluftgottesdienst an der Köhlerhütte in Coppengrave

Die katholische Kirche "Guter Hirt" und die evangelische Kirche Coppengrave laden wieder zum ökumenischen Pfingstgottesdienst ein.

Ursprünglich - wie im Gemeindebrief (März-Mai) angekündigt - wollten wir das 60. Kirchweihfest des "Guten Hirten" begehen. Corona-bedingt wird die Feier nicht Pfingsten stattfinden.

Der Gottesdienst wird -wie letztes Jahr- wieder im Wald an der Köhlerhütte in Coppengrave stattfinden.
Beachten Sie, dass der Gottesdienst um 10:30 beginnt.
Seien Sie herzlich eingeladen.

Ort: Köhlerhütte in Coppengrave
Zeit: Pfingstmontag 24. Mai um 10:30 Uhr

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Freiluftgottesdienst am Humboldtsee

Eingang: 13.05.2021, Veröffentlicht: 14.05.2021

Freiluftgottesdienst am Humboldtsee
Die Vorbereitungen waren schon Wochen vorher angelaufen. Am Donnerstag war es dann soweit, zumal der Wetterbericht am morgen keinen Regen avisierte. Schon kurz vor 9 Uhr trafen die ersten Mitglieder des Vorbereitungsteams ein. Das Material wurde auf der noch nassen Wiese aufgebaut, dabei ging es teilweise akrobatisch zu. Da das Keyboard recht empfindlich auf Regen reagiert und das Vertrauen in die Wettervorhersage doch begrenzt ist, wurde vorsichtshalber noch ein Pavillion aufgestellt.
Das Besondere im Freiluftgottesdienst war die Möglichkeit wieder gemeinsam zu singen! Am Keyboard begleitete Petr Chrastina den Freiluftgottesdienst. Den Gottesdienst gestaltete Pastorin Anne-Christin Ladwig. Maria Sawatzky betete das Eingangsgebet. Claudia Köhler las das Evangelium. Frau Ladwig fragte in ihrer Predigt: "Wo ist der Himmel?" Sie führte aus: Juri Gagarin wurde gefragt, ob er im Weltraum Gott gesehen hat, was er verneinte, Gott gebe es nicht. Aber hier liegt ein Fehlschluss vor: Ein Chirug hat viele weise Männer sezierte, sagte, er aber noch keinen klugen Gedanken im Gehirn gefunden, Auch wenn man Wasser aus dem Ozean schöpft und keinen Wal im Glas hat, kann daraus nicht auf die Nichtexistenz der Wale geschlossen werden. Der Himmel ist um uns herum und begegnet uns in überall, im Stein, im Regenwurn, in den Menschen - überall dort, wo neben dem Ernst die lebendige Leichtigkeit zugelassen wird.
Petra Woscholski las die Abkündigungen und bedankte sich beim Freibad Marienhagen für die Bereitstellung der Stühle, bei der Samtgemeinde für den Transporter und insbesondere bei unserem Gastgeber Herrn Patt vom Campingpark für die Gastfreundschaft, der dann ans Mikrofon trat und die Gäste über die Entwicklung im Campingpark informierte. Auch bestand die Möglichkeit die jetzt offene Außengastronomie zu nutzen.
Den Abschluss bildeten die Fürbitten, Vaterunser und Segen.

Ohne die vielen Helfer in der Planung und Durchführung wäre ein solcher Freiluftgottesdienst nicht möglich. Vielen Dank an alle Beteiligten.
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Wetterentwicklung Himmelfahrtsgottesdienst

Eingang: 12.05.2021, Veröffentlicht: 12.05.2021

Wetterentwicklung Himmelfahrtsgottesdienst

Ort: Campingplatz am Humboldtsee
Zeit: 13.05.2021 um 11:00 Uhr



Die Wetterlage und deren Vorhersage scheint unbeständig zu sein. Einige Wetterdienste sagen keinen Regen, einige Dienste sagen viel Regen voraus.
Falls viel Regen tatsächlich erwartet wird, kann es nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Verschiebungenen in Ort und Zeit kommen kann.
Wir werden hier kurzfristig und aktuell informieren.

Hoffnungsbrief Nr. 59

Eingang: 12.05.2021, Veröffentlicht: 12.05.2021

Hoffnungsbrief Nr. 59
Liebe Gemeinde!

Es gibt Menschen, auch schon in jüngerem Alter, die nicht gut hören können. Für Viele ist das eine starke Belastung. Wenn man in großer Runde sitzt und alle durcheinander reden, ist es besonders schwer. Da kommt man dann oft nicht mit beim Gespräch und fühlt sich schnell ausgeschlossen - obwohl die anderen es nicht böse meinen. Auch das Telefonieren ist mühsam, weil man da nicht einmal die Mundbewegungen des Gesprächspartners sehen kann. Im Gottesdienst versteht man von der Predigt nicht viel, und wenn man Fernsehen guckt, können die Nachbarn den Ton quasi eins zu eins mitverfolgen, auch wenn sie selbst den Fernseher gar nicht anhaben. Nicht hören zu können, das schränkt ein - und ein Hörgerät zu finden, das diese Einschränkung ausgleicht, ist mühsam - und oft unglaublich teuer.

Manche Menschen lassen es sich also richtig was kosten, wieder besser hören zu können. Andere könnten sehr wohl alles hören - haben aber offensichtlich kein gesteigertes Interesse daran. Sie hören nur das, was sie hören wollen. Sie nehmen nur die Argumente zur Kenntnis, die ihre Weltsicht bestätigen. Und in Diskussionen schleudern sie anderen ihre Ansichten ins Gesicht, ohne dass ein Interesse an Verständigung spürbar wird. Aber wehe, man spricht jemanden darauf an! “Man darf ja wohl noch seine Meinung sagen” - bekommt man dann zu hören. Klar darf man sagen, was man denkt - aber geht das nicht auch so, dass man den Gesprächspartner nicht gleich lächerlich macht, in eine Denk-Schublade packt oder gar bewusst verletzt? Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut - aber sie wird für mein Empfinden überstrapaziert, wenn man sie für alles, was man gerade so raushauen will, in Anspruch nimmt. Und irgendwie führt das ja auch nirgendwo hin, wenn ein Gespräch nur noch als Schlagabtausch gesehen wird. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir in unserer Gesellschaft verlernen, einander zuzuhören. Man muss nicht einer Meinung sein - aber es ist eine Frage des Respekts, dass man dem anderen auch zuhört, wenn er etwas sagt, was mir persönlich gegen den Strich geht.

Wer nicht nur hören, sondern zuhören will, braucht nicht nur funktionierende Ohren oder ein passendes Hörgerät, er braucht auch ein Mindestmaß an Einfühlungsvermögen. Natürlich ist es anstrengend, sich immerzu in einen Gesprächspartner einzufühlen. Das kostet Kraft, weil man versucht, die fremden Gefühle nachzuempfinden. Aber ohne dieses Nachempfinden, dieses Nachspüren, was den anderen gerade bewegt und warum ihm seine Meinung gerade so wichtig ist, ist gelingende Kommunikation schwierig. Zuhören - das heißt für mich, dass ich tatsächlich erstmal höre, bevor ich darüber nachdenke, was ich selbst sagen will. Und genau das wünsche ich mir von meinem Gegenüber auch: Hör mir doch einfach zu. Höre!

Höre! So heißt der 6. Sonntag nach Ostern. Exaudi! Höre! Natürlich ist damit kein Mensch gemeint, sondern Gott. “Gott, höre meine Stimme, wenn ich rufe!”, so beginnt der 27. Psalm. Und dann heißt es dort weiter: “Sei mir gnädig und erhöre mich!” Zwischen Hören und Erhören gibt es offensichtlich einen Unterschied, auch bei Gott. Für mich liegt der nicht in der Erfüllung des Anliegens, dass ich da vor Gott bringe. Natürlich wäre das in manchen Fällen schön gewesen, wenn mein Gebet in diesem Sinne erhört worden wäre. In anderen Fällen vielleicht auch nicht - manchmal können wir Menschen es selbst nicht einschätzen, was gut für uns ist. Dass ich mit Gott rede, - auch wenn er mir nicht jeden Wunsch erfüllt und sicher auch nicht immer meiner Meinung ist, das tut mir gut. Ich stehe quasi in einem ständigen inneren Dialog. Dadurch verstehe ich mich selbst besser und begegne meinem Leben trotz Allem mit Zuversicht. Das geht - weil ich Gott vertraue. Ich glaube, dass ein gewisses Maß an Vertrauen in jeder Gesprächssituation wichtig ist, zumindest, wenn ich den anderen wirklich verstehen will. Da mach ich mir doch schnell eine innere Notiz: Gott bitten, dass ich das Vertrauen in die Menschheit nicht verliere! Denn es wäre doch schade, wenn das mit dem “Einander hören” gar nicht mehr klappt.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Gemeindebrief Juni 2021 - August 2021

Eingang: 11.05.2021, Veröffentlicht: 11.05.2021

Gemeindebrief Juni 2021 - August 2021
Der Gemeindebrief für die Monate Juni 2021 - August 2021 ist im Druck und wird in den nächsten Tagen geliefert und dann verteilt.
1. Fotodarstellung der Doppelseiten: Fotodarstellung
2. Buchdarstellung mit Umblättern: Buchdarstellung
3. Einzelseiten der Buchdarstellung: Einzelseiten
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Gottesdienst am Muttertag draußen neben der St. Franziskuskirche

Eingang: 09.05.2021, Veröffentlicht: 10.05.2021

Gottesdienst am Muttertag draußen neben der St. Franziskuskirche
Am Samstag war die Wetterprognose ermutigend, am Sonntag morgen stand es dann fest: Der Gottesdienst kann draußen neben der St. Franziskuskirche gefeiert werden. Der erste Freiluftgottesdienst wurde bei angenehm sommerlichen Temperaturen in unserer Gemeinde dieses Jahr gefeiert.
Kurzfristig wurden Stühle mit der Abstandslatte(1,52m), die bereits im letzten Jahr zum Einsatz kam, aufgestellt. Traute Hennemann gestaltete den Altar. Technik und Keyboard wurde aufgestellt.

Alle Besucher hatten heute einen Platz an der Sonne unter der Eiche, die noch kein Laubwerk ausgebildet hatte. Die Luft war erfüllt vom Geschwitzer der Vögel.
Lektorin Petra Woscholski leitete den Gottesdienst zum Thema Beten.
Gemeinsam konnten wieder die bekannten Lieder, begleitet von Organistin Claudia Köhler am Keyboard, gesungen werden. Die Besucher hatten ihre Masken auch draußen auf.

Da an diesem Sonntag Muttertag war, hatte der Kirchenvorstand Coppengrave eine kleine Überraschung vorbereitet. Waltraud Basse und Jutta Hansemann verteilten rote Rosen an die Damen. Aber auch die Herren und Konfirmanden wurden mit einer Rose bedacht. Die Herren können die Rose zu Hause an einen lieben Menschen weiterverschenken.
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Aktualisierter Terminplan

Eingang: 08.05.2021, Veröffentlicht: 08.05.2021

Aktualisierter Terminplan

Neuer Terminplan bis Ende August

Bitte beachten Sie, dass sich der Terminplan wegen der Coronaentwicklung jederzeit ändern kann.!


Wir informieren Sie auf dieser Seite über aktuelle Entwicklungen.

Der nächste Gottesdienst ist:
am 9..5.21 um 11:00 Uhr
in oder an der St. Franziskuskirche in Coppengrave

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Oase am Freitag in der St. Franziskuskirche

Eingang: 07.05.2021, Veröffentlicht: 08.05.2021

Oase am Freitag in der St. Franziskuskirche
Die Oase am Freitag ist eine ökumenische Reihe, die von der kath. Kirche Guter Hirt in 2020 initiiert wurde und in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Duingen und der Kirchengemeinde Coppengrave durchgeführt wird.
Die Oase am Freitag im Mai wurde von Lektorin Petra Woscholski in der St. Franziskuskirche in Coppengrave vorbereitet.

Zur Begrüßung erhielten die Besucher ein quadratisches Blatt mit dem Liedtext von "Wie lieblich ist der Maien". Das Blatt enthielt auch merkwürdige farbige Flächen und unzusammenhängende Wörter: "Gott, hat, blühen, dich, da, hin, sollst, wo, gesät, du" deren Bedeutung erst später klar wurde.
Das Wetter war unbeständig und kalt, sonst hätte die Oase im Freien stattgefunden.
Um 18 Uhr war es glücklicherweise trocken, so dass die Besucher draußen vorher noch das Lied vom verteilten Blatt singen konnten. Dann ging es in die St. Franziskuskirche.
Zum Mai passend stellte Lektorin Petra Woscholski die Oase unter das Thema "Wachsen und Blühen" im Blick auf Gottes wunderbare Schöpfung. Beginn allen Werdens ist der Same, den Gott ausstreut in die Natur und die Herzen der Menschen. Als Impuls las sie die Geschichte von einem Engel, der solchen Samen verkaufte. Dies war der Ausgangspunkt für ein Ratespiel:
Was aus einem unscheinbaren Samen werden konnte, war zu erraten. Es wurden über den Beamer Bilder von 12 Samen gezeigt und die Besucher hatte die Aufgabe herauszufinden, welche Pflanze/Blüte daraus wächst. Schwierig waren Rosen und der Mammutbaum zu erraten. Einfacher waren die Samen der Kokosnuss, Gurke und Sonnenblume zu erkennen.
Nach dem die Aufgabe gemeistert wurde, wurde das Thema mit Liedern, die in der Kirche nur abgespielt werden konnten, vertieft.
Dann waren wieder die Besucher gefordert. Das am Eingang verteilte quadratische Liedblatt wurde jetzt als Origamiebogen verwendet und jeder Besucher faltete eine Blüte daraus. Die ursprünglich unzusammenhängenden Wörter ergaben in der Blüte im Kreis gelesen das Afrikanische Sprichwort "Wo Gott dich hingesät hat, da sollst du blühen."
Nach dem Vaterunser wurden alle vier Strophen des Irischen Segensliedes "Möge die Straße" draußen - diesmal bei Sonnenschein - gesungen. Damit endete nach 45 Minuten eine Oase mit Aktion.
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Hoffnungsbrief Nr. 58

Eingang: 06.05.2021, Veröffentlicht: 06.05.2021

Hoffnungsbrief Nr. 58

Liebe Gemeinde,

am kommenden Sonntag feiern wir den Sonntag “Rogate”. Das heißt übersetzt “Bete”. Er erinnert uns daran, dass wir eingeladen sind, mit Gott ins Gespräch zu kommen. Ihm zu erzählen, was uns in unserem Herzen bewegt. All das was uns dankbar werden lässt, was Freude in uns weckt. Ebenso das, was uns traurig werden lässt, weil es uns belastet und beschwert. Auch mit unseren Bitten für uns und andere.

Vielen Menschen vor uns, war das Gebet eine Hilfe, mit dem sie Kraft für ihren Alltag geschöpft haben. In der Bibel finden wir viele Psalmen. Sie zeigen uns, wie solche Gebete aussehen können.
Heute haben viele das Beten eher verlernt. Das heißt nicht, dass wir es nicht wiederentdecken können.

Dazu eine kleine Geschichte von Paulo Coelho. Sie heißt:
“Das schönste Gebet meines Lebens”.
In der Geschichte beginnt ein Priester am Heilig Abend in einer gut gefüllten Kirche in einem Armenviertel in Rio de Janeiro eine Christmette zu zelebrieren. Ein Junge stört den Ablauf, indem er das Alphabet buchstabiert. Immer wieder auf und ab. Der Priester stellt ihn verärgert zur Rede. Daraufhin gesteht ihm der Junge: “ Ich habe nicht gewusst, wie man betet. Das habe ich nie gelernt. Deshalb habe ich Gott alle Buchstaben angeboten und gehofft, dass sich Gott aus diesen Buchstaben das Gebet selbst zusammensetzen wird.” Der Priester war von dem Jungen beeindruckt. Er forderte die Gemeinde nun ebenfalls auf mit den Buchstaben des Alphabetes zu beten. Jeder Buchstabe sollte einem bestimmten Augenblick des vergangenen Jahres entsprechen, in dem eine gute Tat vollbracht oder für einen Traum gekämpft wurde. Auf diese Weise sollten alle vor Gott darum bitten, dem Leben eine Ordnung zu geben.

Das Beten für sich neu entdecken. Dabei ist nicht entscheidend, ob ich laut oder leise bete oder still in Gedanken, mit vielen oder wenigen Worten. Es ist auch nicht entscheidend, ob ich allein im Kämmerlein oder in der Gemeinschaft bete. Ich kann mit Psalmworten beten, wenn die eigenen Worte fehlen und dabei vielleicht die Hoffnung in diesen Worten spüren. Im Gesangbuch finden sich viele Gebete, die beim Beten helfen können.

Auch Jesus hat immer wieder zum Beten aufgerufen. Er lehrte seine Jünger das Gebet, das alle anderen Gebete umfasst: das Vaterunser.
Er verspricht, wer in seinem Namen bittet, der stößt bei Gott nicht auf taube Ohren.
Diese Erfahrung hat auch der Psalmbeter aus Psalm 66 gemacht.
Da heißt es im Wochenspruch für die kommende Woche:
"Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet."
Dass auch Sie immer wieder neu diese Erfahrung in Ihrem Leben machen können, dass wünsche ich Ihnen von Herzen.


Bleiben Sie behütet

Ihre Lektorin
Petra Woscholski
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